Berlin : Vater bestreitet Missbrauch Er soll Tochter vergewaltigt haben

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Ein 51jähriger Vater muss sich seit gestern wegen jahrelangen Missbrauchs seiner Tochter vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Haustechniker soll die heute 24-jährige Frau in 289 Fällen vergewaltigt haben. Laut Anklage missbrauchte er seine Tochter seit dem elften Lebensjahr – bis sie knapp zehn Jahre später auszog. Zu den wöchentlich ein bis zwei Übergriffen sei es auf der Gästetoilette in der Wohnung oder im Gebüsch gekommen.

Der derzeit arbeitslose Günter W. bestritt die Vorwürfe zu Beginn des Prozesses vehement. Zu seiner im Gerichtssaal anwesenden Tochter sagte er: „Ich weiß nicht, warum du mich beschuldigst.“ Er habe es nicht nötig gehabt, sich an seiner Tochter zu vergreifen, beteuerte der Angeklagte. Er, der fünf Kinder von drei Frauen hat, sei vor seiner Scheidung zufrieden gewesen mit seiner Ehefrau und danach mit einer Freundin. Nach seiner Darstellung könnte seine Tochter die Anschuldigungen erhoben haben, weil sie auf ihn und seine zweite Ehefrau, ihre Stiefmutter, wütend gewesen sei. K.G.

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