VATTENFALL UND NUON : Die Nummer eins kauft die Nummer drei

Klimaneutral will Vattenfall Strom produzieren – im Jahr 2050. Bis 2030 sollen immerhin die CO2-Emissionen halbiert werden. Der Chef der deutschen Vattenfall, Tuomo Hatakka, bekräftigte dieses Ziel bei der Vorstellung der neuen Allianz mit der holländischen Nuon, die Vattenfall in den nächsten sechs Jahren für 8,5 Milliarden Euro komplett übernehmen will. „Wir haben Hunger auf Wachstum“, sagte Hatakka. Mit Kartellproblemen rechne er nicht, obwohl Nuon stark auf dem Berliner Markt ist. Hinter Vattenfall mit 78 Prozent Marktanteil und Yello mit sieben Prozent folgt Nuon mit sechs Prozent. Da es in Berlin insgesamt 45 Stromanbieter gibt, sei auch nach der Übernahme von Nuon ausreichend Wettbewerb gewährleistet, meint Hatakka. alf

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