Verbraucher : Lompscher will besser über Lebensmittelskandale informieren

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher will nach dem "Gammelfleisch"-Skandal dafür sorgen, dass Verbraucher künftig umfassender informiert werden.

Berlin - Zwar sei für die Lebensmittelüberwachung die unmittelbare Gefahrenabwehr am wichtigsten. Wenn beanstandetes Fleisch aus dem Verkehr gezogen sei, "ist für die Kontrolleure das Wichtigste geschafft", sagte Lompscher der "Berliner Zeitung". Das sei fachlich in Ordnung, "aber es reicht mir nicht", fügte sie hinzu. Verbraucherschutz habe auch sehr viel mit Kommunikation zu tun.

Die Senatorin (Linkspartei/PDS) kündigte an, die Aufmerksamkeit in den Behörden zu schärfen. Sie halte es allerdings nicht für nötig, neue gesetzliche Regelungen auf Landesebene zu schaffen. "Aber man muss die Bevölkerung informieren", betonte die Linkspolitikerin. Sie wolle mehr Transparenz herstellen und auch Firmennamen veröffentlichen. (tso/ddp)

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