Berlin : Verdacht auf Schimmelpilze im Tierpark

Im Tierpark arbeiten Mitarbeiter jetzt mit Atemschutzmasken, um Gesundheitsgefahren bei ihrer Tätigkeit in einem maroden Bau vorzubeugen. Anlass ist der Verdacht auf eine Lungenerkrankung einer Tierpflegerin infolge von Schimmelsporen oder anderer Krankheitserreger in der Luft der früheren Gaststätte „Pony Pedro“. Das Haus ist baufällig, dort sind aber seit längerer Zeit die Vögel aus dem Alfred-Brehm-Haus einquartiert. Dieses wird noch bis zum Jahresende saniert.

Wie der Direktor des Landesamtes für Arbeits- und Gesundheitsschutz und technische Sicherheit, Robert Rath, auf Anfrage sagte, liegt bei einer Tierpflegerin, die in dem Haus tätig war, der Verdacht auf eine Lungenerkrankung infolge eines Schimmelpilzbefalls vor. Das habe ein vom Tierpark bestellter Betriebsarzt festgestellt. Da dies eine Berufserkrankung wäre, ist das Amt zuständig, der Fall wurde der Unfallkasse gemeldet. Dem Betriebsarzt war es offenbar nicht möglich, das Haus bei einem offiziellen Besichtigungstermin zu begutachten. Dazu sagte Amtschef Rath: „Dem Arzt muss die Mitwirkung ermöglicht werden.“

Die Frau wurde vom Vogelrevier zu Rindern und Hirschen versetzt. Sie ist Tierpark-Frauenbeauftragte. Populär ist sie auch durch die RBB-Serie „Panda, Gorilla & Co.“, bei der darf sie aber angeblich nicht mehr mitmachen. Direktor Bernhard Blaszkiewitz, zurzeit in Moskau, will sich nach seiner Rückkehr nächste Woche zum Bauproblem äußern. Zum Rücktritt der kaufmännischen Chefin von Zoo und Tierpark, Gabriele Thöne aber nicht. kög

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