Berlin : Verdächtige Briefe in vier Botschaften

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In vier Ländervertretungen wurden am Dienstag verdächtige Briefe gefunden. In den Gesandtschaften von Saudi-Arabien, Kuwait, dem Libanon und dem Büro der Nordallianz Afghanistans stellte die Polizei Briefumschläge mit weißem Pulver sicher. Sie werden untersucht, allerdings vermuten Sicherheitsbehörden wie auch die Feuerwehr, dass die Substanzen ungefährlich sind, und es sich in allen Fällen um Briefe von Trittbrettfahrern handelt. Nach Auskunft von Landesbranddirektor Albrecht Broemme wurden zwei Mitarbeiter der Saudi-Arabischen Botschaft vorsorglich ins Rudolf-Virchow-Klinikum gebracht. Eine Botschafts-Mitarbeiterin hatte eine Schnittwunde am Finger und fürchtete, sie könne sich dadurch möglicherweise infiziert haben, eine weitere Person regte sich über die verdächtige Postsendung so sehr auf, dass sie unter Atembeschwerden litt.

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