Verfassungsschutzbericht : Zahl der Extremisten in Brandenburg steigt

Immer mehr Rechtsradikale. Und Linksradikale. Und auch Islamisten. Hier sind die wichtigsten Fakten aus dem neuen Verfassungsschutzbericht.

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Die Zahl gewaltbereiter Extremisten wächst. Größte Herausforderung bleiben Rechtsextreme.
Die Zahl gewaltbereiter Extremisten wächst. Größte Herausforderung bleiben Rechtsextreme.Foto: IMAGO

Auch Brandenburg wird immer extremer – am linken Rand, am rechten Rand und bei den Islamisten. Laut dem am Freitag vorgestellten Verfassungsschutzbericht wächst die Zahl gewaltbereiter Extremisten. Größte Herausforderung bleibt der Rechtsextremismus: Rechte Gewalt ist auf dem Höchststand seit 1993, die Zahl gewaltbereiter Neonazis erreicht fast das Niveau der frühen 90er Jahre. Rekord seit der Wende auch bei der Zahl von Neonazis und rechter Hassbands.

80 islamistische Extremisten

Dieser Rekord ist auch bei linker Gewalttaten zu verzeichen, die Zahl gewaltbereiter Autonomer wächst erstmals seit Jahren wieder.

Die Zahl der islamistischen Extremisten stieg 2015 von 40 auf 70, aktuell sind es schon 80. 50 gelten als gewaltbereit, 10 als Gefährder. Es handelt sich überwiegend um Tschetschenen, die sich dem IS unterstellt haben.

Anlaufpunkt der Islamisten sind Einrichtungen in Berlin. Zehn Personen aus Brandenburg sind nach Syrien gereist, um an Kämpfen des IS teilzunehmen.

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