Vergiftung : Norwegische Jugendliche aus Klinik entlassen

Die acht norwegischen Jugendlichen, die am Dienstag mit Symptomen einer Lebensmittelvergiftung im Vivantes Klinikum im Friedrichshain stationär aufgenommen wurden, sind entlassen worden.

Berlin - Wie ein Vivantes-Sprecher mitteilte, hat sich der Gesundheitszustand der Patienten "deutlich gebessert, so dass sie nicht mehr stationär betreut werden müssen". Erste Untersuchungsergebnisse hätten einen Verdacht auf eine Salmonellen-Erkrankung nicht bestätigt.

Die 14- bis 16-jährigen Schüler gehörten zu einer 90-köpfigen Reisegruppe aus dem norwegischen Sandefjord in der Provinz Vestfold. Insgesamt waren im Krankenhaus 36 Jugendliche wegen Durchfalls und Kreislaufschwäche behandelt worden. Acht von ihnen mussten im Krankenhaus bleiben. Die anderen konnten die Heimreise antreten.

Die mikrobiologischen Analysen, bei denen auch nach anderen typischen Durchfallerregern gesucht wird, werden nach Angaben des Vivantes-Sprechers im Institut für Laboratoriumsdiagnostik des Klinikums in Neukölln fortgesetzt. Abschließende Befunde würden am Ende der Woche erwartet. Die am Mittwoch entlassenen Jugendlichen machten sich unterdessen auf die Heimreise. (tso/ddp)

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