Verirrt bei der Nachtwanderung : Neue Vorwürfe nach Odyssee dreier Jugendlicher

Wegen der missglückten Nachtwanderung, bei der drei Jugendliche stundenlang durch einen Wald in Bayern irrten, ermittelt jetzt die Polizei gegen den Veranstalter. Zudem stellt sich heraus: ein Betreuer dürfte eigentlich gar nicht dabei sein.

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Nach der missglückten Nachtwanderung dreier Jugendlicher sind neue Vorwürfe gegen die Veranstalter laut geworden. Im RBB-Fernsehen berichtete am Freitagabend eine Vertreterin des Brandenburger Bildungsministeriums, dass einem der Betreuer bereits 2008 die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verboten worden sei. Laut RBB war der Mann  vor einigen Jahren zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden und unter anderem in die Kritik geraten, weil er Jugendliche bei einer Reise in Handschellen fotografiert hatte. Da der in Berlin-Steglitz ansässige Veranstalter der Reise rein privatwirtschaftlich arbeite, gebe es allerdings keine  Handhabe gegen den Mann. Bei der Nachtwanderung hatten sich, wie berichtet, drei Jugendliche aus einer Gruppe junger Berliner und Brandenburger in der Nacht zu Montag in Bayern verlaufen. Ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr folgte. Die bayrische Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen zwei Betreuer wegen des Verdachts der Verletzung ihrer Fürsorgepflicht und fahrlässiger Körperverletzung.

 

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