Berlin : Verkehr: Der zweite Stautag: Von Mittag an ging fast nichts mehr

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Am zweiten Tag der Autobahnsperrungen Richtung Hamburg war er gestern wieder da: der große Stau. Von Mittag an kamen die Autofahrer nur noch im Stop-and-Go-Verkehr Richtung Norden weiter. Neuralgischer Punkt war erneut der Bereich um den Jakob-Kaiser-Platz. Auf der Stadtautobahn reichte der Stau nach Angaben der Polizei bis zur Ausfahrt Spandauer Damm. Problematisch waren auch die Einmündungsbereiche der Olbersstraße und der Max-Dorn-Straße zum Tegeler Weg, wo Autofahrer den Kreuzungsbereich meist nicht frei ließen. Verspätungen gab es so auch auf der Fahrt zum Flughafen Tegel. Im Stau stecken blieben auch die Busse der BVG.

Wegen Reparaturarbeiten an der Fahrbahn ist die Rampe vom Stadtring (A 100) zur A 111 Richtung Norden seit Montag gesperrt. Dicht ist zudem wenige hundert Meter weiter im Flughafentunnel die Ausfahrt Richtung Hamburg. Der Verkehr von der A 100 wird über den Tegeler Weg und den Jakob-Kaiser-Platz umgeleitet. Die Umleitung für den Flughafentunnel führt über den Kurt-Schumacher-Damm und die A 105 (vorgeschrieben für schwere Lastwagen) oder über die Scharnweberstraße zum Anschluss Seidelstraße.

Eine dritte Vollsperrung der Stadtautobahn ist für das Wochenende von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, zwischen Rathenauplatz und Kreuz Wilmersdorf vorgesehen. Hier gibt es beim Abriss und Neubau der Hohenzollerndammbrücke allerdings Terminschwierigkeiten, so dass die Sperrung eventuell verschoben wird.

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