Verkehr in Berlin : Das sind die Straßenbauprojekte des Senats

Für die Erschließung des Flughafengeländes in Tegel sind bei einer Nachnutzung sind im ersten Bauabschnitt Verkehrsanlagen mit Kosten in Höhe von rund 46 Millionen Euro vorgesehen.

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So viel ist sicher: Hier wird investiert werden. Foto: Monika Skolimowska/dpa
So viel ist sicher: Hier wird investiert werden.Foto: Monika Skolimowska/dpa

Der rot-rot-grüne Senat will zwar den Autoverkehr vor allem mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eindämmen und die Stadtautobahn A 100 nicht bis zur Storkower Straße verlängern, an anderen Straßenbauprojekten hält er aber fest. Durch eine Erhöhung des „Flottendurchsatzes“ mit alternativen Antrieben könnten die Klimaschutzziele erreicht werden, teilte die Senatsverkehrsverwaltung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Harald Moritz mit.

Allein für die Erschließung des Flughafengeländes in Tegel bei einer Nachnutzung sind im ersten Bauabschnitt Verkehrsanlagen mit Kosten in Höhe von rund 46 Millionen Euro vorgesehen. Bei der seit Jahren geplanten Tangentialen Verbindung Ost (TVO) soll jetzt frühestens Ende 2018 das Planfeststellungsverfahren beginnen. Veranschlagte Kosten: Rund 80 Millionen Euro. Keinen Termin gibt es für die Ortsumgehung Ahrensfelde, die 36 Millionen Euro kosten soll. Für eine neue Verbindung zwischen Gartenfeldstraße und Wasserstadt in Spandau gibt es noch keine Kostenschätzung. Ende des Jahres soll bei der Süd-Ost-Verbindung die Spreebrücke fertig sein.

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