Verkehr : Zu Fuß auf der Autobahn

In gut zwei Wochen wird das letzte neue Teilstück auf der A 113 freigegeben. Am Samstag können Interessierte die Straße noch einmal in Ruhe begutachten, der ADAC informiert über die neue Straßenwacht.

Autobahn
Fußgängerzone: Viele Berliner nutzen heute die Chance, um über das neue Teilstück auf der A 113 zu flanieren. -Foto: ddp

Berlin Der zehn Kilometer lange Abschnitt zwischen der Auffahrt Schönefeld Nord in Brandenburg und dem Tunnel Rudower Höhe in Berlin steht am Samstag von 11 bis 17 Uhr für Besucher offen. Mit der Verkehrsfreigabe am 23. Mai gibt es dann eine durchgehende Autobahnverbindung zum Berliner Ring.

Bei dem "Tag der offenen Autobahn" informiert der ADAC-Landesverband auf dem neuen Teilstück über seine Straßenwacht. Die Autobahnpolizei, die Autobahnmeisterei und das Technische Hilfswerk führen ihre Geräte vor, mit denen sie Unfallopfer bergen können. Trainer des ADAC-Fahrsicherheitszentrums demonstrieren, wie man mit ein- oder ausgeschaltetem Antiblockiersystem (ABS) sicher bremst.

Infrastruktur für den BBI

Der 363 Millionen Euro teure Neubau war im Frühjahr 2008 nach acht Jahren abgeschlossen worden. Der neue Abschnitt nutzt nach Angaben des Verkehrsclubs insbesondere den Pendlern aus dem südöstlichen Umland Berlins und wird den künftigen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) mit der Hauptstadt verbinden.

Besucher erreichen am "Tag der offenen Autobahn" den neuen Teilabschnitt über die künftige Auffahrt Schönefeld Nord. Diese liegt direkt an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg, am Übergang der Schönefelder in die Altglienicker Chaussee. (ae/ddp)

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