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Auch Tegel und Schönefeld betroffen : Flugverspätungen nach Warnstreik des Sicherheitspersonals

10.12.2012 09:25 Uhr
Mehrere hundert Mitarbeiter des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen sind am Montagmorgen in den Warnstreik getreten.Bild vergrößern
Mehrere hundert Mitarbeiter des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen sind am Montagmorgen in den Warnstreik getreten. - Foto: dpa

UpdateDie Gewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal an Flughäfen überraschend zu Warnstreiks aufgerufen. Auch Tegel und Schönefeld waren vom Streik betroffen. Jetzt kommt es dort zu Verspätungen und vereinzelten Flugausfällen.

Mehrere hundert Mitarbeiter des Sicherheitspersonals haben am frühen Montagmorgen an deutschen Flughäfen vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte in der Nacht überraschend zu Warnstreiks aufgerufen. Den Anfang machten etwa 250 Mitarbeiter in Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart, wie Verdi-Verhandlungsführer Andreas Sander berichtete. Auch Tegel und Schönefeld waren betroffen, dort ist der Streik aber seit 7.30 Uhr wieder beendet.
1000 der 15.000 Beschäftigen der Sicherheitsdienste haben sich an dem Warnstreik beteiligt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Sander. “Die legen jetzt alle Flughäfen lahm.

“ Die Gewerkschaft will mit dem Warnstreik die Forderung nach einem neuen Manteltarifvertrag mit Regelungen für die Arbeitsbedingungen unterstreichen und Druck auf den Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) machen. Auch in der vierten Verhandlungsrunde mit dem BDSW hatte es Mitte November keine Einigung gegeben. Verdi verlangt unter anderem weniger befristete Arbeitsverhältnisse und einheitliche Arbeitsbedingungen an allen deutschen Flughäfen.
Die Tarifverhandlungen sollen voraussichtlich am 15. Januar fortgesetzt werden.

An den Berliner Flughäfen kommt es wegen des Warnstreiks zu Verspätungen und vereinzelten Flugausfällen. Passagiere können sich auf den Internetseiten ihrer Fluggesellschaft informieren. Zudem sind Infoteams unterwegs, die direkt vor Ort den Passagieren helfen.

"Besonders für die Passagiere ist so ein Warnstreik ärgerlich. Den Wintereinbruch haben wir gerade einigermaßen glimpflich überstanden, da trifft so ein Warnstreik die Passagiere besonders hart", sagte Lars Wagner, Pressesprecher der Berliner Flughäfen.

“Niemand kann etwas dafür, dass das Wetter so ist. Wir wollten deshalb nicht den Warnstreik absagen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Sander.
Bundesweit vertritt Verdi im Sicherheitsbereich 15 000 Beschäftigte. In den Verhandlungen macht sich die Gewerkschaft unter anderem für geregelte Dienstpläne, unbefristete Arbeitsplätze und gerechte Löhne stark. „Die Kolleginnen und Kollegen haben ein Anrecht auf Planbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit - das ist jedoch ohne geregelte Dienstpläne und Schichtsysteme nicht möglich“, kritisierte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Sander in einer Mitteilung. (mit dpa,Reuters)

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