Deutsche Bahn : ICE-Probleme und Panne auf Bahnstrecken

Die Engpässe wegen der Probleme mit der ICE-Flotte sind offenbar größer, als bisher von der Bahn zugegeben wurde. So ist der Verkehr auf der Strecke Berlin-Hamburg beispielsweise am Zustieg in Spandau noch immer beeinträchtigt.

Gestern Nachmittag ereignete sich zudem eine Signalstörung im Stellwerk Wustermark, weshalb ein ICE mit 750 Fahrgästen auf dem Weg von Hannover nach Berlin eine Stunde lang im brandenburgischen Buschow stand. Zwei Sänger der Staatsoper, die am Abend in der „Zauberflöte“ auftreten mussten, wurden auf Bahnkosten per Taxi nach Berlin gefahren.

Grund für die Probleme auf der Hamburg-Strecke sind weiterhin die Achsüberprüfungen bei allen Inter-City-Express-Zügen (ICE). Wie berichtet, lässt die Bahn diese Test durchführen, nachdem bei einem ICE Achsrisse festgestellt wurden. Auch auf der Hamburg-Strecke sind weiterhin viele Züge durch langsamere Inter-City-Züge (IC) ersetzt worden, die zum Teil keinen Stopp in Spandau machen. So gibt es dort an den Vormittagen von Freitag bis Sonntag keine Abfahrten mehr in Richtung Hamburg.

Doch auch Fahrgäste, die am ersten Weihnachtsfeiertag vormittags nach Hamburg reisen wollten, warteten vergeblich auf einen Zug. Betroffen war der – zurzeit ebenfalls durch einen IC – ersetzte ICE 1614. Der Zug ist von heute an bis Neujahr erneut gestrichen. Eine Benachrichtigung von Reisenden, die schon gebucht haben, lasse das Computersystem der Bahn nicht zu, hieß es gestern. du-

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben