Flughafen : Jetzt entsteht der BBI-Tower für 35 Millionen Euro

Beim Flughafen-Ausbau in Schönefeld geht es weiter in die Höhe. Am Mittwoch wurde der Grundstein für den Bau des Towers der Fluglotsen gelegt.

Klaus Kurpjuweit
Tower
72 Meter hoch. So soll der Tower einmal aussehen.Foto: dpa

Rund 35 Millionen Euro, aufgebracht von der Deutschen Flugsicherung, soll der 72 Meter hohe Turm kosten, der in der Mitte des neuen Flughafens stehen wird. So haben die Lotsen, die von dort den Verkehr am Boden sowie in der Luft bis zu einer Höhe zwischen 3000 Fuß ( 914 Meter) und 2500 Fuß ( 762 Meter) kontrollieren, den Überblick. Weiter oben sind die Kollegen aus der Ferne in Bremen für die Überwachung des Flugverkehrs zuständig.

Im Innern des Towers befinden sich Sporträume

In der Kanzel des Turms werden nach der BBI-Eröffnung zunächst bis zu acht Lotsen gleichzeitig die Piloten leiten. Für jede der beiden Start- und Landebahnen sind gesonderte Arbeitsplätze vorgesehen. Die Technik für den Turm wird in einer Art Container untergebracht, der unter der Kanzel am Turm hängt. Auch Entspannungs- und Sporträume wird es im Turm geben - für die Pausen zwischen der anstrengenden Arbeit.

Das Debakel um den neuen Flughafen in Bildern
Ende August 2012 hatte der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratvorsitzende des BER, Klaus Wowereit, noch die Verantwortung für das Flughafen-Desaster übernommen. Am 24.05.2013 wies er jedoch eine persönliche Verantwortung für die mehrfache Verschiebung des Eröffnungstermins im BER-Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses von sich. Doch nun, Mitte Dezember ist sein Comeback als Aufsichtsrat sicher.Weitere Bilder anzeigen
1 von 134Foto: dapd
13.12.2013 10:52Ende August 2012 hatte der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratvorsitzende des BER, Klaus Wowereit, noch die Verantwortung...



Einziger Schönheitsfehler: Auf einen unterirdischen direkten Zugang zum Tower müssen die Lotsen, wie berichtet, zumindest noch ein paar Jahre warten. Auf den Bau der Röhre hat die Flughafengesellschaft vorläufig verzichtet, um im Kostenrahmen für den Ausbau des Flughafens bleiben zu können. 

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben