Flughafen-Schließung : Tempelhof-Befürworter scheitern erneut vor Gericht

Die Interessengemeinschaft Icat und ein Privatmann sind mit ihrem Widerstand gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gescheitert.

BerlinIn der Begründung des OVG hieß es demnach, die Kläger seien nicht in ihren eigenen Rechten verletzt worden. Die Klage des Privatmannes sei als unzulässig, die der Interessengemeinschaft als unbegründet abgelehnt worden.

Der Flughafen Tempelhof war Ende Oktober nach jahrelangem Streit und gegen den Widerstand vieler Berliner geschlossen worden. Die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund hatten sich 1996 in einem Konsensbeschluss darauf geeinigt, in Schönefeld östlich von  Berlin einen Großflughafen einzurichten und zu dessen Gunsten den Betrieb der innerstädtischen Flughäfen in Tempelhof und Tegel  einzustellen.

In den vergangenen Jahren waren bereits mehrere Klagen gegen diesen  Beschluss und das Verfahren gescheitert. Die Interessengemeinschaft  City-Airport Tempelhof (Icat) und der Privatmann Wolfgang Przewieslik versuchten nun noch einmal, gegen die Entwidmung des Geländes als Flughafen vorzugehen. Den Klagen war jedoch von vornherein wenig Aussicht auf Erfolg eingeräumt worden. (ho/AFP)

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