Flugverbote : Berliner Flughäfen kehren zur Normalität zurück

Nach der weitgehenden Freigabe des Luftraums werden in Schönefeld und Tegel noch immer Flüge gestrichen, doch die Situation entspannt sich langsam. Insgesamt fielen durch die Aschewolke 3000 Flüge aus.

Die Start- und Landebahnen auf dem Flughafen Tegel füllen sich wieder.
Die Start- und Landebahnen auf dem Flughafen Tegel füllen sich wieder.Foto: dpa

Vulkanasche,Flugverbot,Tegel,Schönefeld,Berliner FlughäfenEs fänden immer mehr planmäßige Flüge statt. Im Gesamtflugplan gebe es aber immer noch Streichungen, sagte ein Flughafensprecher am Mittwochmorgen. Der Chef der Berliner Flughäfen, Rainer Schwarz, sagte, die Freigabe des Luftraums über Berlin bedeute nicht, dass ab sofort wieder mit einem geregelten Flugverkehr gerechnet werden könne. Zunächst müssten die Maschinen und Besatzungen bereitgestellt werden. Auch könnten nur die Flughäfen angeflogen werden, die geöffnet seien.

Fünf Millionen Euro Schaden für Berliner Flughäfen

Mit einem „halbwegs geregelten Flugverkehr“ könne frühestens am Donnerstag gerechnet werden, sagte Schwarz. Seinen Angaben nach sind an den Flughäfen Tegel und Schönefeld 3000 Flüge ausgefallen, wovon rund 250 000 Passagieren betroffen waren. Den Berliner Flughäfen seien Umsatzeinbußen in Höhe von fünf Millionen Euro entstanden.

Nach mehreren Tagen Sperrung wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull war der Luftraum über Deutschland am Mittwochfrüh weitgehend wieder freigegeben worden.

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will im Laufe des Tages zu einem regulären Flugbetrieb zurückkehren. Das für diesen Mittwoch geplante Flugprogramm werde nahezu komplett abgewickelt, kündigte die Gesellschaft an. Bereits am Morgen konnten alle Air Berlin-Flüge des Sonderflugplans mit teilweise geringfügigen Verspätungen abheben, hieß es. Air Berlin fordert dennoch alle Passagiere auf, sich zunächst im Internet oder unter einer kostenfreien Rufnummer (00800 5 737 8000) über ihren Flug zu informieren, bevor sie zum Flughafen fahren. (ho/ddp)

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