Lichtenberg : Mehr Platz für kaputte Züge: S-Bahn baut Werkstatt aus

Zumindest in Sachen Werkstatt tut sich bei der S-Bahn etwas: Bis 2012 soll die ehemalige Betriebswerkstatt Friedrichsfelde zum vollwertigen Werk mit Drei-Schicht-Betrieb ausgebaut werden.

Da bahnt sich was an: Die S-Bahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde wird bis 2012 zu einem vollständigen Werk ausgebaut.
Da bahnt sich was an: Die S-Bahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde wird bis 2012 zu einem vollständigen Werk ausgebaut.Foto: dpa

S-Bahn nimmt Werkstatt

in Friedrichsfelde in Vollbetrieb

Die S-Bahn hat am Dienstag grünes Licht für den dauerhaften Betrieb ihrer Werkstatt in Friedrichsfelde erhalten. Der Vorstand der Bahntochter DB-Regio habe dem dafür erforderlichen Mittelbedarf in Höhe von 7,5 Millionen Euro zugestimmt, wie die Bahn mitteilte. Dies ermögliche der S-Bahn, die Werkstattkapazitäten dauerhaft den gestiegenen Instandhaltungsanforderungen ihrer Züge anzupassen, sagte ein Sprecher. Wegen des Wartungsstaus bei Rädern und Bremsen kann die S-Bahn seit über einem Jahr nur einen eingeschränkten Verkehr anbieten. Die ehemalige Betriebswerkstatt Friedrichsfelde war im Januar dieses Jahres zunächst provisorisch wieder in Betrieb genommen worden. Der Standort wird den Angaben zufolge stufenweise bis 2012 zu einem vollwertigen Werk im Drei-Schicht-Betrieb hochgefahren. In einer ersten Stufe sollen Mittel für die Instandsetzung der Werkhalle sowie zur Sanierung der Gleisanlagen freigegeben werden. Die S-Bahn betreibt weitere Betriebswerkstätten in Grünau, Wannsee und Oranienburg. dapd

Berliner Ex-NPD-Chef

wegen Volksverhetzung vor Gericht

Der ehemalige Berliner NPD-Landeschef, Jörg Hähnel, muss sich vom heutigen Mittwoch an wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Dem 35-Jährigen wird vorgeworfen, vor der Bundestagswahl im September 2009 auf der NPD-Homepage einen „Fünf-Punkte-Plan zur Ausländerrückführung“ veröffentlicht zu haben. Darin soll der NPD-Mann gefordert haben, dass auch deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund „zurückzuführen“ sind. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Hähnel neben dem „Fünf-Punkte-Plan“ auch für weitere 22 Briefe verantwortlich ist, die zeitgleich an Politiker mit ausländischen Wurzeln verschickt wurden. dapd

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