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Nach Betonbrocken-Absturz : Bahn sperrt halbe Halle an der Friedrichstraße

19.12.2012 13:31 Uhrvon
Gerüstbauer an der Unglücksstelle.Bilder
Gerüstbauer an der Unglücksstelle. - Foto: Marc Röhlig

Sechs Tage nach dem Absturz eines 25 Kilo schweren Betonbrockens müssen sich Fahrgäste am Bahnhof Friedrichstraße auf weitere Absperrungen einstellen. Der Baupfusch an den Gleisen ist offenbar größer als gedacht.

Der Bahnhof Friedrichstraße muss nach dem Absturz eines Betonbrockens am vergangenen Donnerstag jetzt zusätzlich gesichert werden. Zudem hat die Bahn am Mittwoch den Zugverkehr eingeschränkt. Bisher hatte die Bahn lediglich den Bereich entlang der Absturzstelle abgesperrt; jetzt werden in der Halle unter allen vier Fernbahngleisen Schutzgerüste aufgebaut und Absperrungen gespannt. Darauf habe sich die Bahn mit dem aufsichtsführenden Eisenbahn-Bundesamt (EBA) geeinigt, sagte ein Bahnsprecher.

Warum die zusätzlichen Schutzeinrichtungen erst jetzt angebracht werden, war nicht zu erfahren.

Ursache des Absturzes eines rund 25 Kilogramm schweren Betonbrockens am vergangenen Donnerstag waren nach Angaben der Bahn Baumängel während der Grundsanierung des Bahnhofs von 1995 bis 1999. Damals sei an den so genannten Gleisbrücken, auf denen die Platten der Bahnsteige liegen, vorschriftswidrig Beton angebracht worden. Dadurch gebe es bei Bewegungen im Stahl kein freies Spiel mehr zwischen Trog und Platten. Festgestellt worden war dies bisher am Gleis 4, auf dem Fern- und Regionalzüge Richtung Hauptbahnhof fahren. Nun werden auch die drei anderen Fern- und Regionalbahngleise untersucht. Erschwert wird dies, weil die Anlagen hinter einer abgehängten Decke verborgen sind, die nun aufgebrochen werden muss.

Bis die zusätzlichen Schutzbauten stehen, dürfen Züge den Bahnhof nur mit 20 km/h passieren. Die RE 2 (Wismar–Cottbus) fährt über Lichtenberg; die Züge der RB 21 und RB 22 aus Potsdam enden bereits im Bahnhof Zoo statt an der Friedrichstraße. Nicht betroffen ist die S-Bahn.

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