Probleme am Berliner Wahlwochenende : Schleppender Verkehr auf Schienen und Straßen

Volle S-Bahnen, verstopfte Straßen: Wegen Bauarbeiten in mehreren Bahnhöfen stehen müssen Fahrgäste der S-Bahn viel Geduld mitbringen. Auf der Straße behinderten am Sonnabend Demonstrationen den Verkehr.

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Berlin bleibt auch am Wahlwochenende Berlin – mit schleppendem Bahn- und Straßenverkehr. Wegen Bauarbeiten in mehreren Bahnhöfen musste auf der Stadtbahn bis zu vier Mal der Zug gewechselt werden, und zwar Ostbahnhof, Friedrichstraße, Bellevue und Zoo. Und die Pendelzüge fuhren teilweise nur alle 15 Minuten. Nach Angaben der Bahn steht an diesem Wochenende nur „ein Drittel der gewohnten Beförderungskapazität zur Verfügung“. Die Züge waren also gestopft voll, ebenso die Bahnsteige.  Vor allem Fußballfans reagierten am Nachmittag auf dem Bahnhof Friedrichstraße zunehmend gereizt, als der Anpfiff im Olympiastadion näher rückte. Zahlreiche Herthaner verloren die Geduld und teilten sich jeweils zu viert ein Taxi.

Weniger Züge gab es auch im Regionalverkehr, die Verstärkerzüge auf der R1 und der R2 fielen am Sonnabend ebenfalls wegen Bauarbeiten aus. Hinweise der Bahn auf die verbliebenen parallel fahrenden Regionalzüge gab es auf dem S-Bahnsteig wieder einmal nicht. Der Regionalverkehr soll am Sonntag wieder planmäßig laufen, sagte ein Bahnsprecher, bei der S-Bahn wird jedoch noch bis Montag Betriebsbeginn gependelt.

Wer am Sonnabend in Mitte mit dem Auto unterwegs war, hatte ebenfalls wenig Freude. Zahlreiche Demonstrationen bremsten den Verkehr. Neben gut 1000 regierungskritischen „Montags“-Demonstranten zogen Abtreibungsgegner und Papstkritiker durch die Straßen, am Potsdamer Platz starteten einige hundert Radler zur Kreisfahrt durch mehrere Bezirke. Ha

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