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Signalstörung mit Folgen : Verspätungen im Berliner Bahnverkehr über Stunden

Eine Signalstörung in einem Stellwerk führte von 15 Uhr an zu Beeinträchtigungen, seit etwa 19 Uhr fährt zumindest der Fernverkehr wieder planmäßig. Auch beim Regionalexpress zwischen Spandau und Wustermark gab es Einschränkungen.

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Es war eine Signalstörung in einem Stellwerk in Staaken/Wustermark, und laut Bahnsprecher Burkhard Ahlert ein komplizierter Defekt - sonst hätte man ihn "in ein, zwei Stunden wieder im Griff gehabt". Doch die Techniker untersuchten noch gegen halb sieben Uhr auch die Außenanlagen, und eine Aufnahme des regulären Betriebs war nicht in Sicht. Die Fahrgäste konnten in Spandau und in Ostbahnhof weder ein- noch aussteigen. Stattdessen wurden die Züge in den Hauptbahnhof auf die tief gelegenen Gleise umgeleitet. Im Fern- und Regionalverkehr kam es seit dem Nachmittag deshalb zu erheblichen Verspätungen. Die ICE-Fahrgäste von und nach Hannover, Frankfurt/Main, Wolfsburg und Köln kamen 30 bis 45 Minuten später ans Ziel, weil die Bahn den Verkehr über den südlichen Ring umleiten musste. Ab 18:45 Uhr fuhr der Fernverkehr dann wieder planmäßig, wie der Bahn-Sprecher mitteilte.

Weiterhin betroffen ist die Regionalbahnen. Für die Züge der RE 4 wurde zwischen Spandau und Wustermark laut Bahnauskunft ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Auch die Fahrgäste der RE 1 mussten Geduld mitbringen - die ohnehin wegen Arbeiten nicht regulär verkehrende Regionallinie fuhr nochmal 10 bis 20 Minuten später ein.

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