Velothon : Weg frei nur für Hobbyradler

Beim Velothon am Sonntag ist die Strecke für den Verkehr stundenlang gesperrt. Autofahrer müssen in Mitte, Tempelhof, Schöneberg, Neukölln und Kreuzberg Geduld beweisen.

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BerlinMindestens 12 500 Hobbyradsportler legen am Sonntag den Stadtverkehr teilweise lahm. Bis Montag, sechs Uhr, sind die Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Ebertstraße sowie weitere Straßen rund ums Brandenburger Tor gesperrt. Dort gehen am Sonntag zwischen acht und 10.30 Uhr die Teilnehmer des „Skoda Velothons“ an den Start. Im Verlauf der Strecke kommt es den ganzen Tag über zu erheblichen Behinderungen. Die Polizei empfiehlt, in der Stadt U- und S-Bahnen zu benutzen. Der Busverkehr ist von den Sperrungen an den Streckenabschnitten ebenfalls betroffen. Autofahrern legt die Polizei nahe, möglichst auf die Stadtautobahn auszuweichen. Allerdings sind die Anschlussstellen Hüttenweg und Tempelhofer Damm dicht, bis alle Radfahrer dort vorbeigefahren sind.

Sperren wird die Polizei jeweils eine Stunde, bevor der Veranstalter die ersten Teilnehmer erwartet. Eine halbe Stunde, nachdem der letzte Radfahrer durchgekommen ist, soll die Sperrung aufgehoben sein. Das wirkt sich im Verlauf der 60 Kilometer langen Stadtstrecke unterschiedlich aus. Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf kommen mit zeitversetzten Vier-Stunden-Sperrungen vergleichsweise glimpflich davon. So sind etwa Tauentzienstraße und Kurfürstendamm voraussichtlich von 7 bis kurz vor 11 Uhr gesperrt.

In Mitte, Tempelhof, Schöneberg, Neukölln, Friedrichshain und Kreuzberg ist größere Geduld gefragt. Hier kommen nach reinen Stadtradlern später noch diejenigen durch, die die längere Schleife durch Brandenburg fahren. Das bedeutet, dass es auf der Rennstrecke für den Verkehr rund sieben Stunden lang kein Durchkommen gibt. Tempelhofer Damm, Columbiadamm und Kottbusser Damm sind beispielsweise von acht bis kurz vor 15 Uhr gesperrt. wek

Informationen unter www.skoda-velothon-berlin.de/verkehr oder über die Hotlines des Veranstalters (3012 8810) und der Polizei (4664 984 050)

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