Verkehrssicherheit : Berlin sucht den besten Fahranfänger

Unter dem Motto "safety stars" fand zum dritten Mal ein Wettbewerb statt, der junge Menschen zu einem sicheren Fahrstil motivieren soll. Ins Finale nach Berlin schafften es 16 Leute im Alter von 18 und 25 Jahren.

Zum Titel des „besten Fahranfängers Deutschlands“ hat es am Ende zwar nicht ganz gereicht, als Zweitplatzierter darf sich der Berliner Stefan Litzba aber über ein neues Auto freuen. Besser war nur noch der 18-jährige Michael Hinrichsen aus Norddeutschland. Unter dem Motto „safety stars“ organisierte Automobilhersteller Renault zum dritten Mal einen Wettbewerb, der junge Menschen zu einem sicheren Fahrstil motivieren soll. Schirmherr der Veranstaltung war Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Getestet wurden am Montag und Dienstag Integrationsfähigkeit, Stressresistenz und Fahrsicherheit. Rund 4000 Fahranfänger aus ganz Deutschland hatten sich für den Wettbewerb beworben – ins Finale nach Berlin schafften es 16 Leute im Alter von 18 und 25 Jahren.

In den Vorentscheidungen absolvierte der 19-jährige Stefan Litzba einen Theorietest, der Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr enthielt. Bei einer Bremsübung bewies er Gefühl für sein Fahrzeug. Die Aufgaben im Finale kamen dem Abiturienten um einiges anspruchsvoller vor: „Wir wurden auf Herz und Niere getestet. Ich musste quer durch Berlin fahren und wurde von zwei Fahrlehrern bewertet. Einmal bin ich aber ein bisschen zu schnell gewesen. Aber das war nicht so schlimm“, sagt Stefan. Den größten Respekt hatte der Zweitplatzierte vor den Aufgaben am Olympiastadion. In einem Geschicklichkeitsparcours musste er in vorgegebener Zeit den Wagen an den Begrenzungshütchen vorbeisteuern, und am Erste-Hilfe-Stand waren stabile Seitenlage und Herz-Rhythmus-Massagen gefragt. Nervosität ließ sich Stefan auch bei Wissensfragen rund um das Auto und den Straßenverkehr nicht anmerken. Sein Erfolgsrezept: „Man muss nur ruhig bleiben, dann klappt das schon.“ gök

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