• Verkleinerung des Hundeauslaufgebiets schlägt hohe Wellen Steglitz-Zehlendorf: Proteste im Ausschuss für Naturschutz

Berlin : Verkleinerung des Hundeauslaufgebiets schlägt hohe Wellen Steglitz-Zehlendorf: Proteste im Ausschuss für Naturschutz

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Hohe Wellen schlägt der Plan der Berliner Forstverwaltung, das Hundeauslaufgebiet an den Grunewaldseen um mehr als die Hälfte zu verkleinern. Gestern Abend diskutierten der SteglitzZehlendorfer Baustadtrat Uwe Stäglin (SPD) und die Bezirksverordneten im Ausschuss für Stadtplanung und Naturschutz gemeinsam mit etwa 50 Hundehaltern über die geplanten Änderungen.

Der Meinungsaustausch geriet freilich zeitweise außer Kontrolle, als verschiedene Hundefreunde ihrem Unmut mit zum Teil aggressiven Zwischenrufen Luft verschafften. Der Ausschussvorsitzende Kurt-Eberhard Dreyer (CDU) drohte wegen der Tumulte sogar damit, die Anhörung abzubrechen.

Das Bezirksamt hatte sich mit einer Neuordnung der Auslauffläche befasst, nachdem sich in der Vergangenheit wiederholt Spaziergänger und Badegäste über herumstreunende und zudringliche Hunde beschwert hatten. Die Änderung sieht unter anderem vor, Hunde künftig von den Grunewaldseen ferngehalten.

Die Berliner Forstverwaltung will ihr Vorhaben im Schulterschluss mit den Bezirksverwaltungen in Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg- Wilmersdorf durchsetzen. Bereits zur nächsten Sommersaison könne die Neureglung in Kraft treten, kündigte Stadtrat Stäglin an. Als Ersatz für das gestrichene Auslaufgebiet ist vorgesehen, den Hundebesitzern ein Gelände im Düppeler Forst anzubieten.

Hier bahnte sich jedoch bereits ein neuer Konflikt an. Das vorgesehene Waldstück sei sei als Ersatz ungeeignet, erboste sich eine Besucherin. In diesem Bereich des Forstes lebten Rehe und auf diese schlügen die Hunde an. tha

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