Berlin : Versteckspiel am Zoopalast

Ein Wimmelbuch über Berlin? Ja, gibt’s, ein Riesenspaß für Kinder – und Eltern.

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Was für ein Gewusel! Im „Zoopalast“ ist Filmpremiere, hinten rattert die S-Bahn. Die Gedächtniskirche strahlt, nur am Bikinihaus sind noch immer die Bauarbeiter zu sehen – Geschichten über Geschichten: „Das große Berliner Wimmelbuch“ von Katrin Wähner und Ingo Palm. Konzept, 2012, Preis: 17 Euro. www.das-wimmelbuch.de Illustration: promo
Was für ein Gewusel! Im „Zoopalast“ ist Filmpremiere, hinten rattert die S-Bahn. Die Gedächtniskirche strahlt, nur am Bikinihaus...

Dieses Buch passt wunderbar zu Ostern, denn darin wird ständig gesucht, und zwar auf jeder Seite. Es wimmelt von Geschichten, klar, es ist ja auch das „Große Berliner Wimmelbuch“, illustriert von der Neuköllnerin Katrin Wähner, 39. Sie ist in dieser Stadt geboren, und das merkt man: Ihre Wimmelbilder spielen am Zoopalast, der Ankerklause, mal ist der Karneval der Kulturen zu sehen, einmal schippert sogar ganz klein „Moby Dick“ über die Spree, Berlins berühmtester Dampfer. Sechs Monate hat Wähner gezeichnet, auf jeder Seite wuseln die Menschen, die Tiere, der Alte Fritz und der Hauptmann von Köpenick mit einem Lachen durchs Bild, dass es eine wahre Frühlingsfreude ist. „Auch ich bin klein zu sehen“, sagt Wähner, „nur wo, das bleibt mein Geheimnis.“ Und der Hertha-Fan darf sich auch noch freuen, ein Wimmelbild gibt’s auch aus dem Olympiastadion, da spielt die Hertha gegen Bayern. Wie es steht zur Halbzeit? Na, das soll hier nicht verraten werden. André Görke

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