Verstümmelung in Schöneberg : Neue Hinweise auf Omid R.

Die Polizei sucht mit einem Fahndungsfoto nach Omid R., der Ende Oktober eine Frau in Schöneberg schwer verstümmelt haben soll. Jetzt gibt es erste Hinweise darüber, wo er sich aufhält. Laut Polizei könnte eine heiße Spur dabei sein.

Nach der Veröffentlichung eines Fahndungsfotos sind bei der Polizei bislang 30 Hinweise auf Omid R. eingegangen, der am 30. Oktober eine Frau in einer Wohnung in Schöneberg schwer verstümmelt haben soll. Einige der Hinweise nannte die Polizei vielversprechend; bis zum Sonntagabend hatte aber noch keiner zur Ergreifung des Tatverdächtigen geführt.

Zu Einzelheiten wollte sich ein Sprecher der Polizei aber nicht äußern und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

Der Tatverdächtige soll am 30. Oktober die Frau in einer Wohnung schwer verstümmelt haben. Seit Freitag fahndet die Polizei öffentlich mit Bildern und in mehreren Sprachen nach dem flüchtigen gebürtigen Iraker mit niederländischem Pass. Bisherigen Erkenntnissen zufolge gilt er insbesondere gegenüber Frauen als äußerst gewalttätig und sucht offenbar über das Internet Kontakt zu ihnen.
Der Mann soll die 37-jährige Banafsheh K. in ihrer Parterrewohnung „in Tötungsabsicht“ schwer misshandelt und verletzt haben. Die zehnjährige Tochter der Frau hatte er zuvor gefesselt, geknebelt und in ein Nebenzimmer gesperrt.

Ein Passant, der die Schreie der Frau hörte, rief die Polizei. R. soll wegen einer ähnlichen Tat schon in den Niederlanden inhaftiert gewesen sein.

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