Versuchter Raub in Bank-Filiale : Bank angebohrt: Spur führt zu anderem Einbruch

Der oder die Täter hatten versucht, einen spektakulären Einbruch in eine Bank nachzustellen und hatten versucht, sich mit einem riesigen Bohrer Zutritt zu verschaffen. Jetzt hat die Polizei eine Spur.

Die vermisst jemand. Diese Bohrmaschine, die beim Einbruch verwendet wurde, gehörte nicht den Einbrechern. 
Die vermisst jemand. Diese Bohrmaschine, die beim Einbruch verwendet wurde, gehörte nicht den Einbrechern. Foto: dpa

Die Polizei hat eine Spur im Fall des versuchten Einbruchs in eine Filiale der Deutschen Bank in Wedding. Das Bohrgerät, mit dem Unbekannte Sonntagabend in den Tresorraum eindringen wollten, wurde im Mai 2012 bei einem Einbruch in Tempelhof entwendet. Das Gerät hatte eine Seriennummer und konnte so identifiziert werden. Fingerabdrücke und DNA-Spuren vom Tatort werden mit Spuren aus ähnlichen Fällen verglichen.

Der oder die Einbrecher hatten versucht, sich in der Prinzenallee direkt am U-Bahnhof Pankstraße durch eine 60 Zentimeter dicke Wand zu bohren. Obwohl ein stiller Alarm bei der Polizei ausgelöst wurde und Beamte in wenigen Minuten am Tatort eintrafen, konnte niemand gefasst werden.

Die Ermittler prüfen derzeit Zeugenaussagen, wonach in der Woche zuvor Fremde im Keller gesehen wurden. Hoffnung macht sich die Polizei auch auf die Aussage des Besitzers jenes Verschlags, in dem der Bohrer aufgebaut war. (ssch)

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