Berlin : Victorias Schelte

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Die berühmteste Praktikantin Berlins ist empört über die deutsche Regenbogenpresse. Kronprinzessin Victoria von Schweden (25), die sich im Herbst vergangenen Jahres in der Stadt aufhielt sagte: „Die Geschichten sind außerirdisch.“ Victoria schüttete ihr Herz gegenüber Rolf SeelmannEggebert aus, dem Adelsexperten der ARD . „Jetzt bin ich zurück aus Berlin, ich habe kein Kind, ich bin nicht verheiratet. Merken die Autoren denn nicht, dass sie sich selber zu Narren machen?“ Zu ihrem 25. Geburtstag im Juli 2002 hatte unter anderem ein deutsches Frauen-Magazin auf seiner Titelseite gemeldet: „Victoria & Nicolaos Blitzhochzeit! Kommt ihr Baby in Berlin auf die Welt?“ Victoria äußerte sich in einem Interview, dass das erste Programm am kommenden Montag senden wird.

Die schwedische Thronfolgerin hatte im September und Oktober ein achtwöchiges Praktikum beim schwedischen Außenwirtschaftsrat in Berlin absolviert und war begehrtes Objekt von Reportern und Fotografen. Unter anderem wurde sie dabei fotografiert, wie sie mit Freunden den Abschied von Berlin in einem Restaurant feierte. Zuvor hatte sie die Medienleute gebeten, Berlin als Privatperson erleben zu dürfen und ihr nicht „hinter Büschen und Bäumen“ aufzulauern. Sie habe sich daran gewöhnt, dass Storys über sie erfunden würden, sagte Victoria. Aber gleichgültig sei ihr das nicht. „Die deutschen Zeitschriften sehe ich mir überhaupt nicht mehr an. Deren Geschichten sind schlicht außerirdisch. Ich verstehe nicht, wie sich ernst zu nehmende Reporter und Journalisten damit abfinden. Schließlich steht doch der Ruf eines ganzen Berufsstandes auf dem Spiel.“ Tsp /dpa

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