Berlin : Vier Attacken auf BVG-Personal in einer Nacht

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In vier Fällen wurden am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend Busfahrer und Kontrolleure der BVG attackiert oder bedroht. In Marzahn bedrohte ein Schwarzfahrer zwei Kontrolleure in einer Straßenbahn mit dem Messer. Diese hatten ihn nach dem Fahrschein gefragt. Der als etwa 16-jährig beschriebene Jugendliche flüchtete an der nächsten Haltestelle.

In Friedrichshain verweigerte ein Busfahrer einem Mann den Zutritt, der mit Kampfhund und Bierflasche den Bus besteigen wollte. Der Unbekannte stieg dennoch ein und bedrohte den Fahrer mit einem pistolenähnlichen Gegenstand. Anschließend stieg er wieder aus und entkam unerkannt wie auch ein Täter in Schöneberg. Dieser schüttete einem Fahrer des Metrobusses 48 gegen 23 Uhr ein Bier aus einer Flasche über den Kopf.

Am Brunsbütteler Damm in Spandau blockierten drei Jugendliche gegen 3 Uhr früh die hintere Tür eines Busses. Der Fahrer verließ daraufhin seinen Platz und forderte die Jugendlichen auf, die Tür freizugeben. Bevor sie ausstiegen, spuckte ihm einer der drei etwa 14-Jährigen ins Gesicht. Auch sie entkamen ungehindert.

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