• Vier-Sterne-Hotel in Schönefeld: Ein Steigenberger-Hotel entsteht am neuen Großflughafen

Vier-Sterne-Hotel in Schönefeld : Ein Steigenberger-Hotel entsteht am neuen Großflughafen

Vier Sterne am neuen Flughafen Schönefeld: Die Steigenberger Hotels AG und der Hamburger Projektentwickler ECE wollen das Vier-Sterne-Hotel zeitgleich mit dem Flughafen Berlin-Brandenbrug „Willy Brandt“ eröffnen.

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Vier Sterne. Der Entwurf des Steigenberger-Hotels am neuen Flughafen. Foto: Promo
Vier Sterne. Der Entwurf des Steigenberger-Hotels am neuen Flughafen. Foto: Promo

Vier Sterne am neuen Flughafen in Schönefeld: Die Steigenberger Hotels AG und der Hamburger Projektentwickler ECE machen es möglich. Zur Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ voraussichtlich am 3. Juni 2012 soll auch das von ECE finanzierte und von der Steigenberger-Gruppe betriebene Vier-Sterne-Hotel fertig sein. 60 Millionen Euro werden dafür investiert, mehr als 200 Arbeitsplätze entstehen. Der Betreibervertrag gilt 25 Jahre.

Das Hotel mit 322 Zimmern, darunter 27 Suiten, befindet sich unmittelbar vor dem neuen Abfertigungsgebäude, mit dem es auf einem überdachten Weg verbunden sein wird. Da das Konzept eines Flughafenhotels vorwiegend auf Geschäftsleute setzt, gibt es neun Tagungs- und Veranstaltungsräume. Internationale Gastronomie und ein Wellnessbereich ergänzen das Angebot.

Steigenberger wolle sich in Zukunft verstärkt an Flughäfen auch im Ausland engagieren, sagte am Montag Finanzvorstand Matthias Heck. Schönefeld sei dabei ein Wunschstandort gewesen. Mit dem Bau steigt ECE, das bisher vorwiegend Shopping-Center errichtet hat, auch ins Hotelgeschäft ein. Steigenberger sei in Schönefeld der „logische Partner“ gewesen, sagte ECE-Projektleiter Martin Rodeck.

Warum die europaweite Ausschreibung für den Bau und den Betrieb im Verfahren geändert worden war, ließ der für den Betrieb zuständige Flughafengeschäftsführer Manfred Körtgen offen. Wie viele Bewerber es insgesamt gab, war nicht zu erfahren. Für ein Fünf-Sterne-Hotel am Flughafen sah man keinen Markt.

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