Berlin : Vollbeschäftigung

Gerlinde Kempendorff probt für ein neues Stück. Und für die Rolle als Oma

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STADTMENSCHEN

Nicht nur wegen der tropischen Temperaturen geht es in diesem Sommer bei Gerlinde Kempendorff heiß her. Als Marlene Dietrich steht die Sängerin und Schauspielerin am 19. September im „theater im palais“ in der Komödie „Zum Teufel mit Greta Garbo“ auf der Bühne – gemeinsam mit der Kollegin Roswitha Dost alias Zarah Leander und der Pianistin Kim Eustice , die eine Teufelin spielt. „Es läuft auch so prima bei mir“, sagte gestern Gerlinde Kempendorff. Die ist von Geburt eigentliche eine landadlige „Von“ und der Ausbildung nach DiplomPädagogin. Als solche hat sie an drei Universitäten einen Lehrauftrag – in Berlin an der Universität der Künste und der Technischen Universität und in Babelsberg an der Hochschule für Film und Fernsehen. Den Sommerurlaub ließ die Diseuse diesmal ausfallen – erst nach der Uraufführung des Leander-Dietrich- Stücks will sie sich im Oktober eine Woche Toscana gönnen. Da ist Gerlinde Kempendorff dann schon Oma – das wird sie sogar doppelt. Einer ihrer beiden Söhne macht die 47-Jährige zur „echten Oma“: der 25-jährige Paul. Der Tischler hat sich in eine Pferdeflüsterin verliebt. Das andere bevorstehende Enkelkind verdankt sie einem Sprössling ihres Mannes Eberhard. Der hatte gleich sieben Söhne mit in die Ehe gebracht, und der Drittälteste macht jetzt den Rechtsanwalt zum Großpapa. Damit ist das Wachstum der Patchwork-Familie noch nicht abgeschlossen – übern Großen Teich könnte ein drittes Enkelkind nahen. Hat doch Kempendorffs 22-jähriger Sohn Ulrich in den USA nicht nur Saxophon gespielt, sondern sich so in eine junge Schauspielerin verliebt, dass er sie vom Fleck heiratete. An die vielen Klöße, die sie da Weihnachten für die Großfamilie drehen muss, will seine Mutter lieber noch nicht denken. hema

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