Berlin : Vom Frottieren und Fönen

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Je heißer das Wasser, desto mehr laugt es die Haare aus. Also: lauwarm spülen und am Schluss am besten kühl. Das schließt die Schuppenschicht des Haares.

NACH DER WÄSCHE

Der häufigste Fehler nach dem Haarewaschen ist laut Tom Kroboth, dass die Pflege aufs nasse Haar aufgetragen wird. Deshalb: Haar erst frottieren, dann den Conditioner drauf.

KÄMMEN

Das Haar nie mit einer Bürste auskämmen, sondern lieber mit einem Kamm. Der hat den Vorteil, bei Widerständen hängen zu bleiben. Dann kann die verfilzte Stelle entwirrt werden. Die Bürste gibt nach, das Haar wird gedehnt und reißt. Deshalb ist Ziepen immer noch schonender. FÖNEN

Wenn die Haare auf eine Rundbürste gedreht sind, niemals von der Spitze zum Ansatz hin pusten, sondern immer von der Wurzel zur Spitze hin fönen. Das glättet die Schuppenschicht des Haares – und es glänzt.

BÜRSTEN

Naturborsten müssen nicht sein, sagt Tom Kroboth. Für die Gewinnung müssen schließlich Tiere leiden. Kunstborsten seien genauso gut. Kroboth verwendet Holzbürsten so gerne wie welche, bei denen der Metallbelag unter den Borsten mit Keramik überzogen ist. Sie werden weniger heiß.

TOUPIEREN

Ist angeblich nicht schädlich. Wichtig: keine rund gesägten oder scharfkantigen Kämme verwenden.

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