Berlin : Vom Salon auf die Piste

Noble Adressen für Radler und Skater

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HOFIERTE RADTOURISTEN

Ein nobles und zugleich sportliches Wochenende – das kann man sich in Brandenburg leicht organisieren: Etliche Schlosshotels liegen ideal, um beides zu kombinieren. Frühstücken im Salon – und danach gleich losradeln oder skaten auf einem der nahen Radfernwege oder einer Skaterpiste. Längst vergessen sind die Zeiten, in denen Radtouristen als sparsam galten. Im Gegenteil, Ansprüche liegen oft über dem Durchschnitt. Sie wünschen sich meist eine leichte Kost plus Sauna und Massage, um ihr Fitnessprogramm abzurunden. Gibt es dann noch eine Unterstellmöglichkeit für die meist hochwertigen Räder und einen Reparaturservice, ist das Glück vollkommen.

HERBERGE MIT STORCHENBLICK

Am 860 Kilometer langen Elberadweg zwischen Cuxhaven und Prag liegt in der Prignitz das Schloss Rühstädt. Die Route auf dem Deich zählt zu den beliebtesten überregionalen Touren in Deutschland. Zwischen April und August sind Störche die besondere Attraktion in Rühstädt. In 40 Horsten leben dort Adebare. Mehrere Nester befinden sich in Sichtweite des Schlosses aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Wellness-Hotel besitzt 14 Zimmer. Tel.: 038791-80850,www.schlosshotel-ruehstaedt.de

FERNRADWEGE ENTDECKEN

Das Schlosshotel Zehdenick im Nordosten Brandenburgs befindet sich nicht nur reizvoll an der Havel und in der Nähe des Technikmuseums „Ziegeleipark Mildenberg“, sondern auch am Radweg Berlin-Kopenhagen. In der Umgebung führt die Route durch die reizvolle Seenlandschaft ehemaliger Tongruben.

Wer hingegen dem Oder-Neiße-Radweg folgt, kann u. a. im Hotel am Schloss in Bad Muskau übernachten, während sich für Radler entlang des Spreeradweges das Schlosshotel Lübbenau anbietet. An dieser Strecke liegen in Brandenburg die Museumsschlösser Spremberg und Branitz.

VOM BETT AUF DIE SKATERSTRECKE

Das Herrenhaus Petkus im Dreieck zwischen Luckenwalde, Jüterbog und Dahme in Südbrandenburg ist von Erben der Alteigentümerfamilie von Lochow zum Gästehaus für Skater umgebaut worden. Direkt vor dem Gebäude verläuft ein Teilstück des 200 Kilometer langen „Fläming- Skate". Man kann fast vom Bett auf den feinen Asphalt hinausrollen. Hausherr Ferdinand von Lochow betreibt zusätzlich eine Landwirtschaft. Etliche Güter, die 1945 enteignet wurden, kaufte er dafür zurück. Ste.

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