Berlin : Von allen Engeln verlassen

Premierenparty zu „Charlies Angels“ ohne Superstars

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STADTMENSCHEN

Er war wohl doch ein bisschen zu geschafft. Sein Konzert in der Wuhlheide muss Robbie Williams jedenfalls so geschlaucht haben, dass er nicht mehr bei der Party zur Deutschlandpremiere des zweiten Teils von „Drei Engel für Charlie“ vorbeigeschaut hat. Vielleicht war ein Auftritt des Superstars aber auch dem einladenden Filmverleih zu teuer. 120 000 Euro soll Mister Williams verlangen, wenn er auf einer Party singt. Was hat er in der Kongresshalle nahe dem Kanzleramt verpasst? Zunächst einmal eine Deko mit vielen rosaleuchtenden Würfeln an der John-Foster-Dulles-Allee (wohl eine Verbeugung vor dem Sponsor). Dann ein Büfett, bestehend aus Hot Dogs, für die 700 Meter Wurst warm gemacht worden waren, einen Auftritt der Frauen-Combo Glamarama und eine VIP-Lounge, in der sich die deutsche TV-Prominenz (zum Beispiel Sandra Maischberger , Bastian Pastewka und Cherno Jobatey ) zum Film befragen ließ. Und er hat die wohl größte Tanzfläche nicht in Augenschein genommen, die für eine Filmparty in der letzten Zeit freigeräumt worden war. Das Haus der Kulturen der Welt ist eben sehr partytauglich (noch besser wäre es allerdings, wenn die Belüftung leistungsfähiger wäre). Die richtigen Stars des Abends, Drew Barrymore , Cameron Diaz und Lucy Liu , waren schon nicht mehr dabei, sondern schwebten nach Hause - im Düsenjet. oew

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