Berlin : Von der Hundesteuer zum „Kot-Zuschlag“

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Hundehalter sind gesetzlich verpflichtet, die Häufchen ihrer Tiere selbst zu entsorgen. Da dies in der Praxis nicht klappt, wird der Ruf nach zusätzlichen Maßnahmen laut. Doch wie sollen die finanziert werden? Hundehalter verweisen gerne darauf, dass sie Hundesteuer zahlen und davon zusätzliche Hundestationen mit Kot-Tütchen und Schaufeln aufgestellt werden könnten. Nur: Die Hundesteuer fließt wie alle anderen Abgaben in den Landeshaushalt und wird nicht getrennt ausgewiesen. Eine Alternative wäre eine zusätzliche Abgabe etwa in Form eines „Kot-Zuschlags“. Bei über 100 000 steuerlich angemeldeten und schätzungsweise weiteren 50 000 „illegalen“ Hunden käme so eine stattliche Summe zusammen. ball

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