Berlin : Von Notting Hill nach Mitte

-

In Berlin war Joseph Fiennes erst jüngst zur Berlinale gewesen – von seinem Zuhause im Londoner Stadtteil Notting Hill ist es nur ein Katzensprung bis an die Spree. Hier war gestern Abend vor dem Kino International in der Karl-Marx-Allee der Rote Teppich für den britischen Schauspieler ausgerollt, der 1998 mit der Titelrolle in dem mit sieben Oscars bedachten Film „Shakespeare in Love“ weltberühmt wurde. Den nächsten Bekanntheitsschub hatte der daheim auch als Theaterstar gefeierte Fiennes 2003 als „Luther“ in dem gleichnamigen Film von Eric Tills. „Goodbye Bafana“ heißt jetzt der Streifen, zu dessen Premiere gestern Abend im International der Schauspieler neben dem oscarprämierten Regisseur Bille August kam. Der Regisseur von „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ erzählt in seinem neuesten Film von der schicksalhaften Begegnung des zu lebenslanger Haft verurteilten schwarzen Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela und seines weißen Gefängniswärters James Gregory, den Joseph Fiennes verkörpert. Dessen Filmehefrau Diane Kruger stand gestern nicht auf der Gästeliste der Premiere, zu der der Botschafter der Republik Südafrika, Moses Chikane, eingeladen hatte, dafür aber Exzellenzen von A bis Z – angefangen mit dem ägyptischen Botschafter Mohamed Abdelhay M. Al-Orabi bis zu Leonidas S. Markides von der Botschaft Zyperns. Nicht ganz so lang die Liste der angesagten Schauspielerprominenz von Katja Flint über Martin Semmelrogge bis Bettina Zimmermann. Der Name Fiennes stand nur ein Mal auf der Gästeliste – dabei hat der Brite von fünf Geschwistern vier in der Filmbranche aufzuweisen. Wohl am bekanntesten darunter ist Ralph Fiennes – wer kennt den Schauspieler aus „Der englische Patient“ wohl nicht. hema

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben