Von Potsdam bis Lübben : Wohin am Wochenende? Im Spreewald beginnt die Saison

Lust, am Wochenende einen Ausflug in Brandenburg zu unternehmen? Wir hätten da ein paar Tipps.

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Immer schön gemütlich. Und mit etwas Glück spielt auch das Wetter mit im Spreewald. Am Sonnabend soll es nicht regnen.
Immer schön gemütlich. Und mit etwas Glück spielt auch das Wetter mit im Spreewald. Am Sonnabend soll es nicht regnen.Foto: ZB/dpa

Potsdam erkunden. Ein geführter Rundgang vom Brandenburger Tor in Potsdam durch den Park Sanssouci wird am Sonnabend ab 11 Uhr angeboten. Stationen der rund dreistündigen Tour sind die Friedenskirche, der Marlygarten, die Fontäne, die Weinbergterrassen, das Drachenhaus (Einkehr), das Orangerieschloss und die Historische Mühle. Höhepunkt ist die Innenbesichtigung von Schloss Sanssouci. Treffpunkt ist die Tourist-Information in der Brandenburger Straße 3, in der Nähe vom Brandenburger Tor. Tel. 0331 / 27 55 88 99, www.potsdamtourismus.de

Ziegen melken. Jeden Sonnabend im April und Mai sind Besucher im Ziegenstall des Karolinenhofes in Flatow bei Kremmen willkommen. Sie können dort ab 18 Uhr der Stallmeisterin beim Melken der Ziegen zusehen. Erst wenige Wochen alt sind die jungen Zicklein. Im angeschlossenen Café werden Ziegenkäse und andere Produkte angeboten. Tel. 033 922 / 60 190, www.guter-ziegenkaese.de

Afrika und Weltklima. ZDF-Moderatorin Marietta Slomka und der Unternehmensberater und Autor Asfa-Wossen Asserate diskutieren am Sonnabend ab 17 Uhr im Großen Saal am Schloss Neuhardenberg über aktuelle Entwicklungen in Afrika. Am Sonntag ist zur gleichen Zeit der frühere Umweltminister und heutige Vizepräsident der Welthungerhilfe Klaus Töpfer zu Gast. Tel. 033 476 / 600 750,www.schlossneuhardenberg.de


Rad und Wassertaxi. Am Potsdamer Hauptbahnhof startet am Sonnabend um 10 Uhr eine geführte Radtour durch die Stadt und deren Parkanlagen. Entlang der Havel geht es zunächst zum Kleinen Schloss im Park Babelsberg, wo die Fahrt unter der Glienicker Brücke bis zur Meierei am Schloss Cecilienhof im Wassertaxi fortgesetzt wird. Von dort radeln die Teilnehmer weiter durch das frühere KGB-Städtchen bis zum Holländischen Viertel.Räder können am Hauptbahnhof ausgeliehen werden. Treffpunkt ist der Ausgang Babelsberger Straße des Hauptbahnhofes. Tel. 0331 / 27 55 88 99, www.potsdamtourismus.de

Töpfern und Schmieden. Handwerkertage im Ziegeleipark Mildenberg bei Zehdenick laden am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 18 Uhr zum Ausprobieren alter Techniken ein. Besucher können beim Schmieden, Töpfern, Ziegel streichen und anderen Dingen zusehen und selbst aktiv werden. Tel. 033 07 / 310 410, www.ziegeleipark.de

Kahn und Paddelboot. Die Spreewaldstadt Lübben eröffnet am Sonnabend um 14 Uhr die Saison auf den weit verzweigten Wasserwegen. Im Hafen des Gasthauses "Strandcafé" am Ernst-von-Houwald-Damm 16 im Zentrum übergibt die wendische Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Liuba das geschmückte Rudel an die Lübbener Kahnfährmänner und die Paddel an die Paddelbootverleiher überreichen. Wer will, kann gleich die erste Tour ausprobieren. Tel. 035 46 / 3090, www.luebben.de

Wandern und Staunen. Im Nationalpark Unteres Odertal findet ab Sonnabend die 3. Flussauenwoche mit Wanderungen, Exkursionen und Vorträgen statt. Am ersten Tag beginnen mehrere Touren in Stützkow, rund 80 Kilometer nordöstlich Berlins. Am Sonntag führt ein Naturwächter ab 12 Uhr an den Rand der überfluteten Flussauen. Treffpunkt ist die Schwedter Stadtbrücke auf der Seite der Polder. Die Tour dauert rund vier Stunden. Tel. 033 32 / 26 770, www.naturwacht.de

Basteln und Kosten. Die Waldschule Briesetal in Birkenwerder am nördlichen Berliner Stadtrand lädt am Sonntag zwischen 12 und 17 Uhr zum Frühlingsfest mit Basteln, Spielen für Kinder, Knüppelkuchen und Bratwurst sowie Brot und Kuchen aus dem Lehmbackofen ein. Bereits um 10 Uhr beginnt am Bahnhof Basdorf eine Radtour zur Waldschule. Tel.
033 03 / 402 262, www.waldschule-briesetal.de

Grenze und Truppen. Der Grenzturm Nieder Neuendorf gegenüber von Heiligensee zeigt ab Sonntag eine überarbeitete Dauerausstellung. Am Beispiel des ehemaligen Grenzregiments 38 werden die Struktur und der Alltag der DDR-Grenztruppen erläutert. Dargestellt sind die Überwachungsmechanismen sowie die Geschichte von Flüchtlingen, Ausreisewilligen und Oppositionellen aus der Region. Historische Filmaufnahmen und ein kostenloser Audioguide ergänzen das Angebot. Der Grenzturm ist bis 3. Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Tel. 033 02 / 877 320, www.hennigsdorf.de

Siemens und Humperdinck. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf an der südwestlichen Berliner Stadtgrenze kann am Sonnabend auf zwei Führungen um 11 und 14 Uhr kennen gelernt werden. Diese zeigen unter anderem die Gräber bedeutender Wissenschaftler wie Werner von Siemens und Carl Ludwig Schleich, der Politiker Rudolf Breitscheid und Otto Graf Lambsdorff sowie von Engelbert Humperdinck und Gustav Kadelburg. Nach der Winterpause ist auch wieder das Christusmonument aus Carrara Marmor zu sehen. Tel. 033 29 /614 106, www.suedwestkirchhof.de

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