Von Sprache zu Sprache : Türkisches Literaturfestival an der Berliner Volksbühne

Aufgeschlossenheit und Dialog: Damit wirbt das DilDile-Festival, das am 25. März beginnt. Hier stellen junge Künstler aus der Türkei ihre Texte vor, um neue und alte Leser anzulocken.

Die Volksbühne in Berlin-Mitte ist ab Freitag (25. März) für eine Woche Schauplatz des Türkischen Literaturfestivals. Unter der Überschrift DilDile (von Sprache zu Sprache) werden bis 2. April Texte junger Autoren aus der Kunst- und Kulturszene der Türkei vorgestellt. DilDile ist ein Projekt des Berliner Kulturvereins Diyalog in Kooperation mit dem Theater. Deren Schauspieler lesen die Texte in Übersetzungen.

Nach Veranstalterangaben erlebt die türkische Literatur-Szene zur Zeit einen regelrechten Wandel. Vor allem junge Autoren übten sich in Widerspenstigkeit und suchten eine eigene Sprache. Im Mittelpunkt stehe die Suche nach Identität, gleichzeitig würden die Rechte des Einzelnen hinterfragt. Dabei würde die „dunklen Phasen“ türkischer Geschichte nicht ausgeklammert.

Ziel des Festivals sei es, neue und alte Leser anzulocken und die türkische Literatur längerfristig in den Berliner Literaturbetrieb einzugliedern. „Denn die türkische Kultur ist kein Fremdkörper, sie gehört zur deutschen Kultur“, heißt es dazu im Internetauftritt des Festivals. (dapd)

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