Von Tag zu Tag : Bahn frei!

Andreas Conrad kann sich Riesenslalom in Berlin gut vorstellen

Den 6. Juli 2011 sollten sich hiesige Sportpolitiker und Stadtvermarkter ganz dick im Terminkalender ankreuzen. An diesem Tag entscheidet das Internationale Olympische Komitee über die Stadt, in der die Olympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden. München erwägt eine Bewerbung, und wenn daraus was wird, ist die deutsche Hauptstadt natürlich bis auf Weiteres chancenlos, diese Veranstaltung zu ergattern. Aber angenommen, München ergeht es so wie Berlin 1993, als sein Traum von Olympia 2000 so jämmerlich scheiterte. Seither haben die Berliner Verantwortlichen immer mal wieder mit Olympischen Spielen geliebäugelt, aber stets nur mit denen im Sommer. Ein Riesenfehler! Gerade die jetzt wieder beginnende Eiszeit in den diversen Sportstätten der Stadt sollte als Beleg ihres alpinen Potenzials vollauf genügen. Zugegeben, schneesicher sind wir nicht, aber das ist bald wohl nicht mal der Nordpol. Und haben wir nicht bereits Ende 1986 auf dem West-Teufelsberg mit Erfolg den Weltcup im Parallelslalom ausgetragen? Gesamt-Berlin dagegen kann sogar noch mit den Müggelbergen aufwarten – auch die ein schöner Nebeneffekt des Mauerfalls.

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