Von Tag zu Tag : Dauerfeierer

Klaus Kurpjuweit freut sich über ein Gläschen Glühwein im Mai

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365 Tage hat das Jahr; aber in Berlin scheinen es weniger zu sein. Warum sonst konzentriert man sich mit Großveranstaltungen auf ein Wochenende? In Tempelhof gingen die Tore zum ehemaligen Flugfeld auf, in Schönefeld kann nach dem Richtfest die Flughafenbaustelle besichtigt werden, im ausverkauften Olympiastadion verabschiedete sich gestern Hertha BSC aus der ersten Bundesliga, und zudem gibt’s auch noch Volksläufe. Und dazu war es auch noch lausig kalt. Kein Wunder also, dass die Besucher zunächst nur in kleiner Zahl gen Tempelhof aufbrachen. Ganz früh dabei war allerdings Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, was der erfahrene Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit auch sofort nach dem Begrüßungsküsschen einige Stunden später feststellte. Auf die Frage der Senatorin, woher er das so sicher wisse, sagte er nur: Gespürt an den kalten Wangen. Aber auch wer nicht so geherzt wurde, musste nicht unbedingt frieren. Fast mitten im Mai wurde an den Ständen auf dem Flugfeld sogar Glühwein angeboten. Beim Feiern kann die Berliner nichts aufhalten – weder zu viele Angebote noch Kälte. Und schon gar kein Abstieg der Herthaner. Also auf zur nächsten Feier!

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