Von Tag zu Tag : Die Zeit läuft

Andreas Conrad braucht keine Rosinenbomber-Uhr.

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Berlins Rosinenbomber, der vor zwei Jahren in Schönefeld eine Bruchlandung hinlegte, sollte ursprünglich Anfang Juni wieder flott sein, parallel zum Flughafenstart. Diese hochfliegenden Pläne waren schon lange vor dem BER-Debakel hinfällig, gut möglich, dass der Oldtimer der Lüfte nun eher fertig wird als sein Airport. Zur Unterstützung des Fördervereins hat jetzt der Berliner Uhrenhersteller Askania ein auf 100 Stück limitiertes Sondermodell „Rosinenbomber“ ediert, mit der Silhouette einer DC-3 im Anflug. 695 Euro kostet das gute Stück, davon fließen 100 Euro an den Verein. Ein lobenswertes Projekt – und bewährt: Bei der Frauenkirche in Dresden hat eine Kirchenuhr tatsächlich geholfen. Vielleicht sollte man es daher beim Modell „Rosinenbomber“ nicht belassen. Wichtiger wäre eher ein „Sondermodell BER“ mit eingebautem Countdown und regelmäßigem, zunehmend lauterem Warnton vor dem 17. März 2013. Für die BER-Verantwortlichen wäre das Tragen der Uhr Pflicht – damit sie nicht wieder aus allen Wolken fallen.

Die Rosinenbomber-Uhr gibt es unter anderem beim Förderverein (www.rettet-den-rosinenbomber.de)

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