Von Tag zu Tag : Drangeblieben

Ingeborg Junge-Reyer lässt bei der S-Bahn nicht locker

Ingeborg Junge-Reyer

Wir wollen, dass bei der S-Bahn die Züge so fahren, wie wir es bestellt haben! (09.08.2007) Wir werden eine Pönale festsetzen – also ein Strafgeld. (15.10.2008) Dem Verkehrsunternehmen vorzeitig zu kündigen, ist durchaus eine Möglichkeit. (11.06.2009) Da habe ich wirklich vor einem halben Jahr noch gehofft, dass man das nicht müsste. Und deshalb sage ich eben … ich hab … ich bin … ich versteh’s nicht. (30.06.2009)

Ich bin entsetzt und habe kein Verständnis mehr für das unglaubliche Agieren des Managements bei der S-Bahn. (01.07.2009) Es wird Abzüge geben, für die Qualität, die schlicht unter aller Kritik ist. (06.07.2009) Die S-Bahn fährt auf Bewährung! (27.07.2009) Es gibt die Zusage, dass alles getan wird, um die S-Bahn in der alten Qualität wieder fahren zu lassen. (30.08.2010) Ich bin fassungslos. (07.09.2009) Ich habe den Eindruck, dass es sehr ernsthafte Bemühen gibt, die alten Fehler, die das Unternehmen in eine beispiellose Krise gestürzt haben, wieder wettzumachen. (18.10.2009) Aber ich glaube bei der S-Bahn nur noch, was ich sehe. (01.09.2010) Die S-Bahn schafft es nicht. Das ist ein unhaltbarer und nicht zu entschuldigender Zustand. Das ist nicht nachvollziehbar, weil in anderen Ballungsgebieten die Weichen auch im Winter funktionieren. (06.12.2010) Es ist eine Zumutung für die Fahrgäste. (10.12.2010) Ich glaube, dass, wenn der Vertrag nicht erfüllt ist, wir der Deutschen Bahn gegenüber sehr viel deutlicher unsere Forderungen noch einmal darstellen müssen. (15.12.2010) Die Beseitigung der aktuellen Probleme muss im Vordergrund des Handelns der S-Bahn stehen. (16.12.2010) Ich will nicht, dass es im Sommer dann möglicherweise zu heiß ist und dass wir im nächsten Winter wieder vor demselben Problem stehen. (05.01.2011)

Die Autorin ist als Stadtentwicklungssenatorin zuständig für den öffentlichen Nahverkehr. Die Zitate stellte Sidney Gennies zusammen.

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