Von Tag zu Tag : Hildegard Bentele und Frank Henkel: Hand drauf

Unser Autor Bernd Matthies interpretiert zwei Fotos aus dem Berliner Politikbetrieb.

von
Frank Henkel und Hildegard Bentele. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Frank Henkel und Hildegard Bentele.Foto: Jörg Carstensen/dpa

Der Kleine Parteitag ist anders als sein großer Vetter der Ort fürs Menscheln im Schatten der Weltpolitik. Routine, die Zeit lässt zur zwanglosen Begegnung. Dennoch wissen Profis natürlich: Kommt der Agenturfotograf, dann kommen wir in die Zeitung. Frau Bentele, Herr Henkel: Es hat geklappt! Allerdings rätseln wir noch, was der Innensenator mit seiner schulpolitischen Sprecherin da genau anstellt. Erst tätschelt er ihr den offenbar schwangeren Bauch, dann schreckt sie zurück und erstarrt in einem (stummen?) Schrei – jedenfalls, wenn die Reihenfolge nicht verdreht wurde.

Der Blick danach. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Der Blick danach.Foto: Jörg Carstensen/dpa

Henkel dürfte also irgendetwas gesagt haben, was über das reine Tätscheln hinaus von politischer Bedeutung ist. Und es wird kaum das Ce-de-übliche gewesen sein, betreffend so etwas wie Zweitstimmenkampagne, Junge Union oder christliche Familienpolitik. Explosive Späße der Dirndl-Kategorie kommen jedenfalls nicht mehr in Frage.

So bleibt nur die Vermutung, dass das ungeborene Kind schon mal präventiv getrampelt hat. Wenn dieser Henkel hier noch mal Hand auflegt, wird es der Mutter bedeutet haben, dann trete ich sofort nach der Geburt zurück, und zwar in die Linkspartei. Könnte. Muss aber nicht.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben