Berlin : Von Tag zu Tag: Liebe gute Lehrer!

David Ensikat

Wahlkampfzeit - Zeit der Verzweiflungstaten. Frank Steffel zeigt, dass er ein ganz Normaler ist, einer wie du und ich, indem er sich von Friedman fertig machen lässt. Dann stellt er sich mit Roberto "Wir-Schwarzen-müssen-zusammenhalten" Blanko und Wolfgang "Die Fliege" Schüssel auf eine Bierzeltbühne und spielt die beste Laune, die eene Balina Flanze so spielen kann.

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Klaus Wowereit merkt, dass er seit dem Outing nicht mehr so richtig in den Medien vorkommt - und stellt der Weltöffentlichkeit den "roten Wowi-Bär" vor. Ein total knuffigknuddliges Ding aus Styropor. Er selbst habe ihn "Wowi-Bär" getauft, sagt der Bürgermeister, der das gerne bleiben möchte. Und wir ahnen, dass es der unglaubliche Druck des Wahlkampfes ist, der in Klaus Wowereit ein derartiges Aufbäumen der kreativen Energien bewirkt. Die Fantasie der Verzweiflung sozusagen.

Gregor Gysi will, um die Westbalina nicht zu vergraulen, auf die Unterstützung sächselnder Wahlkampfhelfer verzichten - wir wiesen bereits gestern auf diese wahlkämpferische Irrsinnstat hin.

Und nun Dingens ... na, sag schon ... also dieser ... ja, genau: der Günter Rexrodt. Der muss ja nun auch zusehen, dass er die 18 Prozent hinkriegt. Er hat die Lehrer entdeckt. Aber bei aller Verzweiflung: Rexrodt ist Realist. Er weiß: Die müssen besser verdienen, damit sie mich wählen. Sollen sie, sagt Rexrodt. Doppelter Verdienst für gute Lehrer! - fordert er. Also, gute Lehrer, wählt die FDP! Die ist so verzweifelt, die zahlt euch glatt den Gute-Lehrer-Zuschlag aus der Parteikasse.

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