Von Tag zu Tag : Mit Hilfe der UN

Matthias Oloew wundert sich über ein neues Bürgerbegehren für Tempelhof

Matthias Oloew

Wenn gar nichts mehr hilft, sollen es am Schluss die Vereinten Nationen richten. Oder zumindest die Unesco. Am Donnerstag haben die hartnäckigsten Fans des Flughafens Tempelhof ihre Idee für ein neues Bürgerbegehren vorgestellt mit dem Ziel, das Flugfeld samt aller Gebäude zum Weltkulturerbe zu erklären. Das Terminalgebäude steht zwar unter Denkmalschutz, aber das reicht ihnen nicht. Auch die Landebahnen sollen unangetastet bleiben. Neubauten, wie vom Senat vorgesehen, dürfe es nicht geben und eine Nachnutzung des Terminalgebäudes am liebsten auch nicht. Denn, und das zaubern die Fans am Schluss ihres Entwurfs für das Begehren wie ein Kaninchen aus dem Hut, es gehe darum, Tempelhof als „Regierungs- und Ausweichflughafen“ für die Zukunft zu sichern. Hat das Bürgerbegehren Erfolg, wird das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ersucht, bei der Unesco diesbezüglich vorzusprechen. Und wenn das auch alles nichts hilft? Da gibt es dann ja noch die UN-Vollversammlung in New York …

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