Berlin : Von Taille und roten Gläsern

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SKILÄNGE

Die Skier sollten zehn Zentimeter kleiner sein als man selbst, rät Dirk Langusch, Betreiber der Indoor-Skihalle Pankow. Anfänger sollten darauf achten, dass die Skier nicht zu stark „tailliert“ sind. Sonst könne man zwar besser Kurven fahren, aber dafür nur noch mit Problemen länger geradeaus. Außerdem zieht man sich bei Stürzen sonst leicht Bänderdehnung oder -riss zu, anders als mit weniger taillierten Skiern.

SKIKAUF

Nicht gleich zu Anfang eigene Skier kaufen. Oft ist es wesentlich günstiger, sie zu leihen. Denn die Hersteller, sagt Langusch, überlassen das Material den Verleihern oft zu besonders günstigen Konditionen – anders als dem Skianfänger.

SKISTIEFEL

Im zweiten Jahr sollte man spätestens eigene Skischuhe anschaffen, statt sie zu leihen, rät Langusch. Sie passten besser, man fühle sich wohler auf der Piste.

SCHNEEBRILLE

Jeder Skifahrer braucht für schlechtes Wetter eine Schneebrille mit rötlichen Gläsern. Dadurch sieht er auch bei Schneefall und Nebel die Konturen der Piste und die Unebenheiten besser.

BINDUNG

Immer vom Fachmann einstellen lassen und nach einem sogenannten „Bindungsprotokoll“ fragen. Das braucht man für die Versicherung, falls es doch mal zu einem Unfall kommt.

AUF DER PISTE

In weit über dem Meeresspiegel gelegenen Regionen nicht zu schnell zu hoch auf den Berg fahren. Wenn man im Schweizer Saas Fee gleich auf die Gipfel fährt, bekommt man Atmungsprobleme.

ABFAHRTEN

Nicht jede blaue Piste ist eine Anfängerpiste. Wie einfach sie wirklich ist, hängt hauptsächlich vom Gebiet ab. Der Schwierigkeitsgrad ist also ganz individuell. dma

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