Berlin : VOR 25 JAHREN WAREN ZEHN MINUTEN SCHON ZU VIEL

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Die Werbespots im Kino waren schon vor 25 Jahren ein Aufreger. „Allzu lange wartet der Kinobesucher auf den Beginn des Hauptfilms, dessentwegen er das Kino aufgesucht hat und an der Kasse acht Mark entrichtet hat. Statt dessen muß er seit zehn Minuten Werbung über sich ergehen lassen.“ Das schrieb der Tagesspiegel am 4.Januar 1978. In China führte der Ärger über Werbung vor dem Hauptfilm jüngst zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Weil er vier Minuten Reklame erdulden musste, hat ein chinesischer Anwalt jetzt das Kino und den Filmverleih verklagt. Nach chinesischem Recht kann es als Vertragsbruch gewertet werden, wenn der Film nicht pünktlich zur angekündigten Uhrzeit beginnt. oew

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