Berlin : Vor allem junge Männer attackieren Beamte

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Kreuzberg, Mai 2006

Je 20 bis 30 Türken und Araber bedrohen in der Naunynstraße an zwei Tagen hintereinander Polizisten. In einem Fall müssen Polizisten die Dienstwaffe ziehen, um sich zu verteidigen. In beiden Fällen waren zuvor Straftäter, ein 15-jähriger Türke wegen Sachbeschädigung und ein staatenloser Araber wegen Drogenhandels, festgenommen worden. Die Menge hatte Polizisten mit Messern bedroht und auch eine Deutsche bedrängt, deren Auto von dem Jugendlichen beschädigt worden war.

Kreuzberg, Oktober 2006

200 Ausländer bedrängen bei einem Wohnungsbrand in der Falckensteinstraße die eingesetzten Feuerwehrleute. Ihr Vorwurf: Die Feuerwehr helfe nicht schnell genug. Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass die Polizei massive Verstärkung anfordern muss, um der Feuerwehr ein Arbeiten zu ermöglichen. Im Vorjahr war die Feuerwehr massiv bei dem Großfeuer in der Moabiter Ufnaustraße bedrängt worden, bei dem neun Ausländer starben: Sie hatten die Anweisungen der Feuerwehr nicht verstanden.

Wedding, November 2003

Erstmals diskutiert die Öffentlichkeit über ein neues Phänomen: Gewalt gegen Polizisten. Ein Araber hatte in der Soldiner Straße eine Stahlstange auf ein Polizeiauto geschleudert, ein Beamter wurde schwer verletzt. Danach fällt bei mehreren Einsätzen der Satz: „Ihr habt hier nichts zu suchen.“ Die Polizei lässt eine Studie erstellen. Demnach attackieren vor allem junge Männer Beamte. Am häufigsten fallen Libanesen auf, Vietnamesen liegen auf Platz 4, Türken auf Platz 7, Deutsche auf Platz 14.

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