Berlin : Vor dem Film erst mal zum Empfang „Der Pianist“ hatte Premiere

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Ein besonderer Film erfordert einen besonderen Premierenort. Und so hatte man denn gestern Abend vor dem Berliner Ensemble den roten Teppich ausgerollt, um die DeutschlandPremiere von Roman Polanskis „Der Pianist“ zu feiern. Zahlreiche Gäste aus Politik und Kultur waren gekommen, darunter Ex-Bundesminister Werner Müller und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, letzterer aus gutem Grund, entstanden doch weite Teile des Films in Babelsberg und Jüterbog. Im Foyer und auf den Fluren des Theaters traf man auch Artur Brauner, Katja Rieman, den Kunstmäzen Heinz Bergruen und die Publizistin Lea Rosh. Zum Empfang waren sodann Halina Szpilman, die Witwe des Pianisten, und ihr Sohn Andrzej sowie die Familie des Wehrmachtoffiziers Wilm Hosenfeld erschienen. Da das Thema des Films, die Vernichtung der polnischen Juden, und eine rauschende Filmparty einander ausschließen, hatte man sich für einen festlichen Empfang vor dem Film entschieden. ac

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