Berlin : Vorläufig nicht im Dienst: Verdächtigter Polizist soll mit Terror gedroht haben

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Die Berliner Polizei hat den Beamten, der verdächtigt wird, nach dem Düsseldorfer Anschlag mit Bombenattentaten in Berlin gedroht zu haben, vorläufig vom Dienst suspendiert. Eine Dienstausübung "wäre der Behörde, der Bevölkerung und dem Beamten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zumutbar", teilte die Polizei mit. Von dem Telefonanschluss des 30-jährigen Polizeiobermeisters war ein Drohanruf beim Potsdamer Polizeipräsidum geführt worden. Der Mann bestreitet, der Anrufer gewesen zu sein. Die Polizei versucht nun, anhand einer Stimmanalyse den Sprecher zu identifizieren. Unterdessen hat der Bundesverband Kritischer Polizisten einen zunehmenden latenten Rassismus unter Polizisten festgestellt. Die Anzahl der Kollegen, die im Dienst durch rechtsradikale Äußerungen auffielen, sei gestiegen, sagte Bianca Müller von den "Kritischen Polizisten".

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