Berlin : Wahlkampf: PDS-Kandidatenkür: Vorstand empfiehlt eine Landesliste

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Berlin vor der Wahl Nach der am vergangenen Wochenende begonnenen Nominierung der Grünen-Kandidaten für die Landesliste wird die PDS am kommenden Wochenende auf ihrem Landesparteitag entscheiden, ob sie ihre Kandidaten über Landes- oder Bezirksliste aufstellt. Der PDS-Landesvorstand wird die Empfehlung zur Landesliste abgeben. Aus mehreren Gründen: Die Partei will zum einen mit ihrem "Zugpferd" Gregor Gysi und anderen bekannten PDS-Politikern auf den ersten Plätzen gesamtstädtisches Profil zeigen. Zu den Top-Kandidatinnen für die Plätze zwei und drei zählen Fraktionschefin Carola Freundl und Gesine Lötzsch, PDS-Bezirksvorsitzende in Lichtenberg und Abgeordnete, sowie Fraktionschef Harald Wolf für den vierten Platz. Zum anderen ist bei der PDS der Einfluss der Bezirke sowieso gewahrt: Bei den Wahlen 1999 hatte die PDS bis auf eine Ausnahme sämtliche Direktmandate im Ostteil der Stadt gewinnen können. Theoretisch könnte dann der Fall eintreten, dass kein Kandidat der Landesliste ins Parlament einziehen kann, weil die PDS mehr Direktmandate gewinnt, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen würde. Deshalb müssen die Kandidaten für das Abgeordnetenhaus die Chance auf ein Direktmandat haben. Darüber wiederum entscheiden die Bezirksverbände, die die Kandidaten für die Wahlkreise nominieren.

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